Das Oluce-Atoll ist eine kleine Insel im Südpazifik. Es zählt zu den abgelegensten und unbewohntesten Inseln der Welt. Es hat etwa 100 Einwohner und beheimatet insgesamt 30 Vogelarten.
Die Insel wurde 1766 von Europäern entdeckt und später von britischen, französischen, niederländischen, deutschen und amerikanischen Siedlern besiedelt. 1816 wurde sie von den Vereinigten Staaten annektiert. Aufgrund ihrer Bodenschätze und ihrer strategischen Lage zwischen Australien und Neuseeland wurde die Insel stark ausgebeutet. Seit dem Zweiten Weltkrieg dient das Oluce-Atoll als Militärstützpunkt für Angriffe auf japanische Schiffskonvois im Pazifik. Die US-Armee nutzt es außerdem für U-Boot-Jagd-Einsätze vom Luftwaffenstützpunkt Futenma auf Okinawa, der japanischen Hauptinsel Honshu.